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SCHAU rein! S onderjournal
SCHAU
Nationalratswahl
Sondermagazin 5/2017
Im Oktober wird gewählt ...
Am 15. Oktober wird in Österreich der National- ner der Regierungskoalition. der Demokratie - aber groß-
rat gewählt. Obwohl diese Wahl von den meisten Seit Juli steht fest, dass der zügig saniert und renoviert.
Medien auf ein Duell zwischen dem aktuellen Bun- neue Nationalrat mit seinen Der Nationalrat, der Bundesrat
deskanzler Mag. Christian Kern und dem Außen- 183 Mandaten bzw. Sitzen und die Parteiklubs sind wäh-
minister Sebastian Kurz reduziert wird, werden am 15. Oktober neu gewählt renddessen auf verschiedene
an diesem Tag eigentlich Parteilisten gewählt. Die wird. Container-Anlagen verteilt.
Obfrau oder der Obmann der stimmenstärksten Zur Zeit sind sechs Partei-
Partei wird dann für gewöhnlich vom österreichi- en oder besser Parteilisten Derzeit sechs Parteien
schen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen im Nationalrat, der norma- im Nationalrat
mit der Regierungsbildung beauftragt. lerweise im Parlament an Derzeit stärkste Fraktion
der Wiener Ringstraße tagt, im Nationalrat ist die Sozi-
Eigentlich hätte die österrei- unter Kanzler Christian Kern vertreten. Augenblicklich aldemokratische Partei Ös-
chische Nationalratswahl erst einigte sich aber, auf Betrei- wird das über 130 Jahre alte terreichs (SPÖ) vor der Ös-
nächstes Jahr stattfinden sol- ben der ÖVP unter dem neu- und von Theophil Hansen in terreichischen Volkspartei
len, da 2018 die offizielle Ge- en Parteichef Sebastian Kurz, der Architektur eines antiken (ÖVP) und der Freiheitlichen
setzgebungsperiode abgelau- zu vorgezogenen Wahlen. Zu griechischen Tempels errich- Partei Österreichs (FPÖ). Die
fen wäre. Die bis zum neuen festgefahren schienen die Po- tete Parlamentsgebäude - in „Grünen” sind ...
Termin noch weiter aufrecht- sitionen, der sich häufig ge- symbolischer Anlehnung an
gehaltene „Große Koalition” genseitig blockierenden Part- Griechenland als die Wiege Weiter auf Seite 68
Man muss nicht alles
kompliziert machen.
Einfach ist besser.
In den letzten dreieinhalb Jahren war ich viel unterwegs, und
es macht Freude, mit und für die Menschen im Land unter-
wegs zu sein. Denn Politik bedeutet für mich gestalten und
miteinander Lösungen finden. Gerade als Vertreter der Ar-
beitnehmerinnen und Arbeitnehmer möchte ich die Themen
Arbeit und Familie weiterhin in den Mittelpunkt meiner par-
lamentarischen Tätigkeit stellen. Es muss wieder leichter sein,
Arbeitsplätze zu schaffen; für die, die Arbeiten gehen, muss
der Arbeitsalltag leichter werden. Und wer Kinderbetreuung
braucht, für den soll sie sie auch geben.
Genauso wichtig sind die Themen Wohnen und Breitband-
ausbau. Wohnen muss leistbarer werden durch günstigen Für Niederösterreichs Zentralraum:
Wohnraum und der ländliche Raum gestärkt werden durch
leistungsfähige Infrastruktur. Vorne bleiben.
Dabei zieht sich ein Thema wie ein roter Faden durch: das Le-
ben um uns herum wird immer komplexer, immer vielfältiger, Mehr Arbeit. Weniger Regeln.
Regelungen immer undurchschaubarer. Das muss wieder
einfach werden und ich sehe es als Aufgabe der Politik, das
auch einfach zu machen. Damit wir uns weniger um Auflagen EINFACH MACHEN!
und Formulare kümmern und mehr auf den Arbeitsalltag und
die wichtigen Themen konzentrieren können.
Da muss sich einiges verändern und man wird vieles neu den-
ken müssen. Sebastian Kurz zeigt vor, wie dieser neue Weg
in der Politik aussehen kann. Zusammen werden wir diesen
neuen Weg gehen und ich freue mich über Ihre Unterstützung OFENAUER Friedrich
und Ihre Vorzugsstimme.
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